💙 Blue Eye – Glasklares Wasser
Von Gjirokastër ging es für uns weiter zum Blue Eye (Syri i Kaltër). Wir kamen ziemlich genau mit den ersten Reisebussen an, und es wurde schnell ziemlich voll – im Nachhinein würden wir empfehlen, deutlich früher loszufahren.
Mit der kleinen Bimmelbahn geht's zum Blue Eye
Vom Parkplatz ging es an kleinen Ständen und einem Restaurant vorbei, bei dem Tische und Stühle tatsächlich mitten im Fluss standen. Zu Fuß oder mit einer kleinen Bimmelbahn erreicht man dann das eigentliche Highlight – und das war es wirklich wert: Das Wasser leuchtet in den schönsten Blau- und Türkistönen, glasklar und eiskalt. Wir haben ein bisschen herumgekraxelt, das Blue Eye von oben betrachtet und tolle Bilder gemacht. Baden ist dort übrigens nicht erlaubt, aber an einer Stelle durften wir zumindest die Füße ins Wasser halten.
Der Wegweiser zum Blue Eye
Das Blue Eye von oben – die Farben sind kein Filter
Ganz schön voll, sobald die ersten Busse da sind
Gemeinsam den Fluss bestaunt
Baden verboten, Füße reinhalten erlaubt
Diese Farben vergisst man nicht so schnell
🏝️ Ksamil – unsere Basis an der albanischen Riviera
Weiter ging's nach Ksamil, unserer Basis an der albanischen Riviera – und dort sind wir auf unserer ganzen Reise auch am längsten geblieben. Uns war vorher mehrfach Ksamil statt Sarandë empfohlen worden, weil Letzteres im Sommer sehr voll sein soll. In der Hauptsaison sind aber beide Orte, Ksamil und Sarandë, sehr voll mit Touristen – wer es ruhiger mag, sollte eher die Nebensaison wählen. Was wir allerdings nicht erwartet hatten: Ksamil ist ziemlich bergig, das merkt man mit Kind und Buggy definitiv.
Der Strand von Ksamil
Ehrlich gesagt ist auch Ksamil selbst im Sommer richtig laut und voll. Direkt am Strand reiht sich ein Club an den nächsten, überall dröhnt Musik. Das Wasser dort ist zwar wunderschön, mit Kind hat es uns aber nur für einen kurzen Aufenthalt am Strand gereicht. Wer es etwas ruhiger mag, fährt am besten ein Stück aus dem Ort raus – dort gibt es deutlich entspanntere Strandabschnitte.
Der absolute Höhepunkt unserer Zeit dort: Papa hatte Geburtstag, und wir haben uns dafür für einen ganzen Tag ein eigenes Boot gemietet. Wir sind von Insel zu Insel gefahren, haben in einsamen Buchten angehalten, sind ins glasklare Wasser gesprungen – teilweise waren wir fast ganz allein. Wir kamen sogar bis nach Griechenland und hatten plötzlich EU-Netz auf dem Handy. Für uns eines der Highlights der ganzen Reise, und Lolo erzählt bis heute vom Bootfahren.
Unterwegs auf unserem eigenen Boot
Einsame Buchten, nur ab und zu kam noch ein weiteres Boot in unsere Bucht
Lolo hat richtig Spaß – das ist schon seine dritte Bootstour
Ab ins glasklare Wasser
Abendstimmung zum Ausklang des Geburtstags
Der krönende Abschluss: Geburtstagsessen mit Meze-Platten
An einem anderen Tag haben wir das Auto stehen lassen und sind mit dem öffentlichen Bus nach Sarandë gefahren – vor allem, weil wir nicht wussten, wie die Parksituation vor Ort ist. Dort reiht sich Hotel an Hotel, die Promenade ist beeindruckend und deutlich größer als in Ksamil – auch Sarandë ist im Hochsommer natürlich touristisch, aber ein wirklich schöner Badeort mit eigenem Charme. Für uns persönlich war Ksamil mit Kind trotzdem die entspanntere Basis.
Mit dem Linienbus statt dem eigenen Auto
Die Promenade von Sarandë
Sarandë vom Hafen aus gesehen
✈️ Rückreise & unser Fazit zu Albanien mit Kleinkind
Am letzten Morgen hieß es früh raus: Um 6 Uhr ging es für uns mit dem Auto los Richtung Tirana – die Rückfahrt zum Flughafen dauerte rund viereinhalb Stunden. Um 13 Uhr hob unser Flug mit Wizz Air dann Richtung Hamburg ab, und damit war unsere Albanien-Reise auch schon vorbei.
Früh raus für die Rückfahrt nach Tirana
Boarding für den Rückflug nach Hamburg
Wenn wir heute zurückblicken, sind wir wirklich froh, dass wir uns für eine Rundreise mit verschiedenen Stationen entschieden haben. Von den Bergen und der Geschichte in Gjirokastër über das Blue Eye bis hin zu den Stränden und Bootsausflügen rund um Ksamil war unglaublich viel Unterschiedliches dabei. Gerade mit Kind hat Albanien für uns überraschend gut funktioniert – wir haben viel erlebt, mussten aber nie hetzen.
Und das Schönste: Lolo erzählt auch heute noch von Albanien, besonders das Bootfahren ist ihm im Gedächtnis geblieben.
Damit endet unser Reisebericht – und wer weiß, vielleicht war es ja nicht unser letzter Besuch in Albanien. ❤️
💬 Kommentare
Wart ihr schon am Blue Eye, in Ksamil oder Sarandë? Schreibt uns gerne!