Singapur mit Kleinkind – der Start unserer großen Asien-Kreuzfahrt

Im Mai 2025 begann unsere bisher größte Reise als Familie. Vier Wochen unterwegs, drei Wochen davon auf einem Kreuzfahrtschiff – und zum ersten Mal sollte es für uns über den Äquator gehen. Mit dabei: Papa, ich (Nina) und Lolo, damals 18 Monate alt.

Bevor die Kreuzfahrt startete, verbrachten wir drei Nächte in Singapur. Eine Stadt, die uns von der ersten Minute an beeindruckt hat.

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✈️ 12 Stunden Flug mit Kleinkind – unsere bisher größte Herausforderung

Geflogen sind wir mit Turkish Airlines über Istanbul. Der erste Flug war völlig entspannt. Doch dann kam die lange Strecke: Istanbul – Singapur, rund 12 Stunden Flugzeit. Und das war ehrlich gesagt schon eine echte Herausforderung.

Mit einem 18 Monate alten Kleinkind sind 12 Stunden Flug kein Selbstläufer. Wir waren froh, dass wir uns vorher gut vorbereitet hatten – ohne die richtige Planung für Beschäftigung, Snacks, Schlaf und jede Menge Geduld wäre dieser Flug deutlich anstrengender geworden. Unsere besten Tipps für Langstreckenflüge mit Kleinkind findet ihr demnächst in unserem Reisetipps-Bereich.

Lolo spielt auf dem Boden im Flugzeug mit der Sicherheitskarte

Wir hatten Glück und kostenlos einen Platz mit mehr Beinfreiheit bekommen – so konnte Lolo auch mal auf dem Boden spielen

🥵 Willkommen in den Tropen

Als wir in Singapur aus dem Flughafen traten, traf uns die Luftfeuchtigkeit wie eine Wand. Über 30 Grad und eine Schwüle, die wir so noch nie erlebt hatten. Wir hatten das Gefühl, dauerhaft nass geschwitzt zu sein – egal ob morgens, mittags oder abends.

Vor allem Lolo musste sich erst daran gewöhnen. Er schlief in den ersten Tagen ungewöhnlich viel – vermutlich eine Kombination aus Jetlag, langer Anreise und dem Klima. Und ehrlich gesagt ging es uns Erwachsenen ähnlich.

Tipp fürs Gepäck: Leichte, atmungsaktive Kleidung und eine gute Sonnencreme sind in Singapur absolut unverzichtbar – auch für Kleinkinder.

🏮 Chinatown – unser Lieblingsviertel

Chinatown Singapur bunte Häuser

Chinatown – unser Lieblingsviertel in Singapur

Unser Hotel lag in Chinatown – Hotel Chinatown Singapur auf Booking.com ansehen – und genau dort verbrachten wir einen großen Teil unserer Zeit. Bunte Häuser, kleine Gassen, Essensstände, Tempel und überall etwas zu entdecken.

Besonders beeindruckt hat uns der Buddha Tooth Relic Temple, ein wunderschöner Tempel mitten im Viertel – auch mit Kleinkind absolut entspannt zu besuchen.

🍚 Fried Rice rettete unsere Reise 😄

Wie wahrscheinlich viele Eltern kennen: Wenn das Kind etwas gefunden hat, das schmeckt, bleibt man erstmal dabei. Bei Lolo war das ganz klar Fried Rice. Gefühlt haben wir ihn in Singapur täglich gegessen.

Fried Rice, Nudeln und Dumplings vom Hawker Centre in Singapur

Fried Rice, Nudeln und Dumplings – Streetfood in Singapur auf höchstem Niveau

Anfangs hatten wir ehrlich gesagt etwas Respekt vor dem Streetfood. Doch schnell merkten wir: alles problemlos. Kein Durchfall, keine Magenprobleme – und dazu noch unglaublich lecker. Dazu gab es regelmäßig frische Smoothies, tropische Früchte und frisch gepresste Säfte. Einfach herrlich.

Streetfood mit Kind: Keine Scheu! Das Streetfood in Singapur ist hygienisch einwandfrei und wird von den Hawker Centres (offizielle Essensmärkte) streng kontrolliert. Absolut empfehlenswert und günstig.

🕌 Little India – ein Stück Indien mitten in Singapur

Natürlich durfte auch Little India nicht fehlen. Ein komplett anderes Flair: Farben, Gerüche, Tempel, Musik und jede Menge Leben. Besonders die Tempel fanden wir beeindruckend. Allein durch die Straßen zu laufen und die Atmosphäre aufzusaugen, lohnt sich bereits.

🎢 Sentosa Island – kann man machen, muss man aber nicht

Universal Studios Singapore Globus auf Sentosa Island

Der berühmte Globus vor Universal Studios Singapore auf Sentosa Island

Einen Tag verbrachten wir auf Sentosa Island – mit Universal Studios, Aquarium, Stränden und jede Menge Freizeitangeboten. Vielleicht hatten wir einfach andere Erwartungen, aber für uns war es letztlich kein Highlight. Wenn ihr nur wenige Tage in Singapur habt, würden wir eher die Stadt selbst erkunden.

🛍️ Orchard Road – Shopping in Perfektion

Natürlich haben wir uns auch die berühmte Orchard Road angesehen – eine riesige Einkaufsstraße mit Luxusgeschäften, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés. Selbst wenn man nichts kaufen möchte, ist es beeindruckend zu sehen.

🚤 Clarke Quay – perfekt für den Abend

Clarke Quay Singapur am Tag

Clarke Quay am Tag

Besonders schön fanden wir Clarke Quay – den historischen Hafenbereich direkt am Singapore River mit Restaurants, Bars und bunten Häusern. Viele empfehlen hier eine Bootsfahrt, die wir zwar ausgelassen haben, aber mehrfach gehört haben, dass sie sich sehr lohnen soll.

Mit Kleinkind waren wir eher im gemütlichen Entdeckermodus unterwegs – das Nachtleben haben wir anderen überlassen 😄

🌳 Gardens by the Bay – unser absolutes Highlight

Supertrees Gardens by the Bay Singapur

Die Supertrees – einfach magisch

Wenn wir nur eine einzige Sehenswürdigkeit in Singapur empfehlen dürften, dann wäre es ganz klar die Gardens by the Bay. Hier kann man problemlos einen halben oder sogar ganzen Tag verbringen. Besonders beeindruckend: Supertree Grove, Flower Dome und der Cloud Forest. Alles wirkt wie aus einer anderen Welt.

✨ Die Lichtshow darf man nicht verpassen

Unser persönlicher Höhepunkt war die kostenlose Lichtshow der Supertrees – normalerweise täglich um 19:45 Uhr und 20:45 Uhr (bitte die genauen Zeiten vor Ort prüfen). Die Kombination aus Musik, Licht und den riesigen Supertrees war einfach magisch.

Tipp für Familien mit Kleinkind: Die Musik ist teilweise recht laut – einen Gehörschutz fürs Kind mitnehmen!

🦁 Der Merlion – Singapurs Wahrzeichen

Merlion Singapur Marina Bay Sands

Merlion mit Blick auf Marina Bay Sands

Natürlich durfte auch der berühmte Merlion nicht fehlen – das Wahrzeichen von Singapur. Von dort hat man gleichzeitig einen tollen Blick auf das spektakuläre Marina Bay Sands Hotel. Perfekt für Erinnerungsfotos.

Blick auf das Marina Bay Sands Hotel in Singapur

Das spektakuläre Marina Bay Sands – kaum zu übersehen

🚇 Metro statt Taxi – unser Tipp

Lolo im Buggy in der MRT Metro Singapur (Gesicht mit Sonne verdeckt)

Unterwegs mit der MRT – sauber, günstig und immer pünktlich

Was uns besonders gut gefallen hat: Die MRT (Metro) in Singapur funktioniert hervorragend. Sauber, günstig, pünktlich und familienfreundlich. Wir haben fast alles mit Metro und zu Fuß erledigt – ein Auto braucht man in Singapur wirklich nicht.

🚢 Einschiffung auf die AIDA Stella

Nach drei spannenden Tagen war es schließlich so weit. Mit der Metro fuhren wir zum Marina South Pier, und dort wartete bereits unser Zuhause für die nächsten drei Wochen: die AIDA Stella.

Im Vergleich zu den neueren Schiffen deutlich kleiner und übersichtlicher – und genau das mochten wir sehr. Und niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Lolo auf dieser Reise schon bald zum heimlichen Star des Schiffes werden würde. Denn genau hier lernte er seine ersten freien Schritte 🥹

Pooldeck der AIDA Stella mit Blick auf die Skyline von Singapur

Einschiffung mit einem letzten Blick auf die Skyline von Singapur

Weiter geht's: Im nächsten Teil nehmen wir euch mit auf die Kreuzfahrt selbst – durch Malaysia, Sri Lanka, die Malediven, die Seychellen und bis nach Mauritius. Hier geht's zu Teil 2 →

💬 Kommentare

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