Unsere erste Kreuzfahrt mit Baby – 13 Tage voller erster Male 🚢

Unsere allererste große Reise mit Baby ging Ende Oktober los – Lolo war gerade 11 Monate alt. Ich geb's ehrlich zu: Ich war im Vorfeld ziemlich nervös. Eine Kreuzfahrt mit einem Baby, das gerade erst krabbeln gelernt hat – geht das überhaupt gut?

Rückblickend war es genau diese Reise, die uns gezeigt hat: Reisen mit Baby funktioniert wirklich. Hier nehme ich euch Tag für Tag mit durch unsere 13 Tage auf der AIDA Cosma.

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Routenkarte der AIDA Cosma Kreuzfahrt von Barcelona nach Teneriffa: Barcelona, Palma de Mallorca, Ibiza, Málaga, Sevilla/Cádiz, Arrecife, Las Palmas, Funchal, Santa Cruz de Tenerife

Unsere Route: Barcelona – Palma de Mallorca – Ibiza – Málaga/Sevilla/Cádiz – Arrecife – Las Palmas – Funchal – Santa Cruz de Tenerife

Tag 1: Einschiffung Barcelona

Für unsere erste große Reise mit Baby wollten wir es bewusst ruhig angehen lassen: kein langer Fernflug, keine Unsicherheit, eine möglichst einfache Anreise. Also ging's nach Barcelona.

Der Flug mit Vueling hat etwa 2,5 Stunden gedauert und war richtig entspannt mit Baby. Von dort direkt mit dem Uber zum Hafen – und dann stand sie da: unsere erste Kreuzfahrt, die AIDA Cosma.

Papa trägt Lolo beim Boarding, im Hintergrund das Flugzeug (Gesichter mit Sonne verdeckt)

Boarding – auf geht's mit Vueling nach Barcelona

Papa und Lolo entdecken gemeinsam das Schiff auf dem Glasboden-Deck (Gesicht mit Sonne verdeckt)

Erster Tag an Bord – das Schiff wird entdeckt

AIDA Schriftzug am Schornstein der AIDA Cosma

Der bunte AIDA-Schriftzug am Schornstein

Das Schiff war für uns schon für sich ein kleines Erlebnis. Modern, familienfreundlich und wirklich riesig – für unsere erste Kreuzfahrt mit Baby war das genau richtig. Zu unserer Kabine, dem Essen an Bord und was uns als Familie mit Baby besonders positiv überrascht hat, erzähle ich euch ausführlich in Teil 3: Das Schiff.

Tag 2: Palma de Mallorca

Unser erster Stopp war Mallorca. Ein wirklich entspannter Tag: durch die Gassen geschlendert, langsam mit Baby unterwegs, einfach ankommen. Genau das, was man nach der Anreise braucht.

Hin sind wir mit einem gebuchten AIDA-Transfer per Bus vom Hafen in die Stadt gefahren, für 6 € pro Person.

Nina, Papa und Lolo vor der Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca (Gesichter mit Sonne verdeckt)

Unser Familienfoto vor der Kathedrale La Seu

Wir sind den ganzen Tag einfach so rumgeschlendert – die Altstadt erkundet, Tapas gegessen, kleine Innenhöfe entdeckt. Nichts wirklich geplant, einfach treiben lassen, zwischendurch ein Eis, und das alles zu Fuß.

Platz in der Altstadt von Palma de Mallorca mit Palmen und Café

Mittendrin in der Altstadt von Palma

Innenhof mit Palme und Straßencafé in Palma de Mallorca

Einer der schönen Innenhöfe, die wir entdeckt haben

Rotes Palma-Schild zwischen Palmen

Das Palma-Schild an der Uferpromenade

Aber dann kam unser erster kleiner Fail: Wir sind zu Fuß zurück zum Schiff gegangen – und haben den Weg total unterschätzt. Über eine Stunde Rückweg mit Baby im Kinderwagen! Wir kamen kurz vor knapp wieder an Bord 😅

Die AIDA Cosma im Hafen von Palma de Mallorca

Endlich sehen wir das Schiff – nach dem langen Fußweg

Lektion des Tages: Auf Mallorca beim Ablegen lieber ein Taxi nehmen – der Hafen liegt oft weiter weg, als man denkt.

Tag 3: Ibiza

Ibiza kannten wir bis dahin nur aus Erzählungen – Partyinsel, laut, wild. Umso überraschter waren wir, wie ruhig und entspannt sich der Hafen und die Altstadt an diesem Tag präsentiert haben. Schon beim Anlegen fiel der Blick auf die vielen Yachten im Hafenbecken, dahinter die Stadt, die sich sanft den Hügel hinaufzieht. Das Wetter war an dem Tag eher so naja – ziemlich bewölkt, aber wenigstens kein Regen. Gegen Nachmittag kam sogar noch die Sonne raus.

Hafen von Ibiza mit Yachten und Palmen

Der Hafen von Ibiza – Yachten, Palmen und direkt am Wasser

Wir haben den Transfer ins Zentrum genommen, für ca. 6 € pro Person, und sind dann durch die Altstadt geschlendert. Eis essen, entspannte Atmosphäre genießen – Lolo hatte natürlich seine Snacks, Quetschies und Kaustangen immer griffbereit, das darf bei uns nie fehlen.

Ibiza war so überraschend anders, als ich dachte. Ich hatte im Kopf, dass hier überall Party ist – aber tatsächlich gab es so viele tolle kleine Gassen und kleine Läden zu entdecken: Deko, Vintage, Kleidung. Es hat richtig Spaß gemacht, einfach rumzuschlendern und zu gucken, was man findet. Die Häuser strahlend weiß, und auch die Kleidung in den Läden wurde hauptsächlich in Weiß verkauft – das scheint so etwas wie die Ibiza-Farbe zu sein. Weiße Hemden und Strandkleider überall, da musste ich direkt eins mitnehmen.

Weiße Gasse in der Altstadt von Ibiza

Überall Weiß – scheint die Ibiza-Farbe zu sein

Gasse in der Altstadt von Ibiza mit Straßencafés und bunten Häusern

Die Altstadt hat uns wirklich überrascht

Die Altstadt hat uns wirklich überrascht – wir sind sogar ein Stück hoch zur Burg gelaufen. Immer wieder ging es über Treppen, an einer Stelle haben wir den Buggy dann kurz getragen, das ging aber völlig unkompliziert. Wir haben uns abgewechselt, damit immer einer bei Lolo bleiben konnte, während der andere sich oben ein bisschen umgeschaut hat.

Treppen und Weg hoch zur Burg von Ibiza mit vielen Besuchern

Immer wieder Treppen auf dem Weg hoch zur Burg

Ausblick von der Burg Ibiza auf die AIDA Cosma im Hafen

Von oben hatte man einen tollen Ausblick auf unser Schiff im Hafen

Lolo im Buggy in der Altstadt von Ibiza (Gesicht mit Sonne verdeckt)

Lolo im Buggy, er hat immer gut geschlafen in seinem Gefährt

Zurück sind wir dann zu Fuß gegangen und haben uns damit die 6 € pro Person für den AIDA-Transferbus gespart – da Lolo sowieso geschlafen hat, hat das perfekt gepasst. Von der Altstadt zurück zum Schiff waren es etwa 40 Minuten zu Fuß. Das gesparte Geld – 12 € für uns beide für den Rückweg – haben wir dann sogar von AIDA zurückerstattet bekommen. Der Rückweg war schon recht lang, aber gut machbar.

Blick zurück auf die AIDA Cosma im Hafen von Ibiza

Zurück zum Schiff

Tag 4: Seetag – Erholung auf See

Der erste Seetag unserer Reise – Zeit zum Ankommen, das Schiff in Ruhe erkunden und einfach mal nichts müssen. Genau das, was man mit Baby zwischendurch auch braucht. Einfach mal die Seele baumeln lassen und den Blick aufs Meer genießen.

Blick aufs Meer während der Fahrt

Der Blick aufs Meer vom Schiff aus

Tag 5: Málaga

Danach ging's nach Málaga – zu Fuß vom Schiff direkt in die Stadt. Ehrlich gesagt: Hier hat unser Regenwetter der Reise angefangen. Trotzdem haben wir uns nicht abhalten lassen und einen vollen Tag daraus gemacht.

Zuerst sind wir die lange, prachtvolle Calle Larios entlang bis zur Plaza de la Marina geschlendert – dort waren wir erstmal einfach in der belebten Fußgängerzone unterwegs und haben uns die Kathedrale von Málaga ("La Manquita") mitten in der Altstadt angeschaut.

Plaza mit Palacio Episcopal und Kathedrale in Málaga

Unterwegs in der belebten Fußgängerzone von Málaga

Turm der Kathedrale von Málaga, genannt La Manquita

Die Kathedrale von Málaga – "La Manquita"

Danach ging's weiter zum Römischen Theater: Das antike Bauwerk liegt direkt am Fuß des Burgbergs und ist frei zugänglich. Ein Besuch lohnt sich unbedingt – überall gab es allerdings Stufen, deswegen haben wir uns mit dem Erkunden abgewechselt.

Eingang zum Römischen Theater und zur Alcazaba in Málaga

Das Römische Theater am Fuß des Burgbergs

Weiter ging's zur Plaza de la Merced, wo wir zum Geburtshaus von Pablo Picasso geschlendert sind und uns dort umgeschaut haben – auf den Spuren des berühmten Malers. Wer möchte, kann direkt daneben noch ins Picasso-Museum gehen.

Museo Casa Natal Picasso in Málaga

Das Geburtshaus von Pablo Picasso

Ein Hinweis zum Wetter: Auf unserer ganzen Reise hatten wir leider eher schlechtes Regenwetter, da zu dieser Zeit die sogenannte DANA-Flutkatastrophe in Spanien herrschte – ein Unwetterereignis mit extremen Regenfällen, Sturzfluten und Überschwemmungen, das am 29. Oktober 2024 besonders die Region Valencia getroffen hat. Die Ausläufer davon haben wir an mehreren Orten in Spanien ebenfalls gespürt. Wir haben das Beste daraus gemacht – aber ein Gedanke geht an alle, die von der Katastrophe direkt betroffen waren.

Am Nachmittag stand eigentlich noch Hafenflair auf dem Programm, inklusive Castillo de Gibralfaro mit dem besten 360-Grad-Blick über Stadt und Meer. Der Aufstieg dorthin dauert aber ca. 20–30 Minuten steil bergauf – mit Buggy haben wir das deshalb weggelassen. Soll aber sehr schön sein, dann eben beim nächsten Mal.

Stattdessen sind wir an der Hafenpromenade entlanggelaufen, und da gab's einiges zu gucken: Wir sind an Muelle Uno und dem bunten, würfelförmigen Kunstzentrum Centre Pompidou vorbeigeschlendert, bis hin zum Leuchtturm La Farola.

Leuchtturm La Farola in Málaga

Der Leuchtturm La Farola

Am Nachmittag hat sich das Wetter dann tatsächlich noch aufgeklärt, und wir konnten sogar noch ein Stück die Promenade entlang bis zum Strand laufen – allerdings weiterhin in Regenjacken 😄

Palmenpromenade in Málaga mit Buggy

Die Palmenpromenade Richtung Strand

Strand von Málaga mit Palmen

Der Strand von Málaga

Malagueta-Schriftzug am Strand von Málaga

Der Schriftzug am Stadtstrand

Tag 6: Sevilla / Cádiz – manchmal kommt es anders

Geplant war eigentlich ein Ausflug nach Sevilla. Aber – kleines Geständnis – wir hatten den Transfer dafür vergessen zu buchen 😄 Also sind wir in Cádiz geblieben. Und ehrlich gesagt: völlig zu Recht, denn Cádiz hat uns überrascht.

Der Tag war leider komplett verregnet – es hat morgens so stark geregnet, dass wir erst nach dem Mittagessen überhaupt vor die Tür konnten. Aber sobald der Regen aufgehört hatte, sind wir einfach drauflosgeschlendert, und genau das hat den Tag am Ende so schön gemacht.

Was uns als Erstes aufgefallen ist: überall diese wunderschönen Orangenbäume, dick behangen mit Früchten, mitten in der Altstadt.

Orangenbaum voller Früchte in der Altstadt von Cádiz

Überall in Cádiz hängen die Orangenbäume voll

Weiter ging's zur Plaza de San Antonio, dem lebendigen Platz mit der markanten Iglesia de San Antonio – mit ihren zwei Türmen ist sie schon von Weitem nicht zu übersehen.

Plaza de San Antonio mit der Iglesia de San Antonio in Cádiz

Die Iglesia de San Antonio an der Plaza de San Antonio

Beim Schlendern durch die Gassen sind uns dann immer wieder richtig coole Straßenkunst-Details aufgefallen – wie diese Tür mit dem großen "hola"-Schriftzug.

Blaue Tür mit 'hola'-Schriftzug als Straßenkunst in Cádiz

Coole Straßenkunst mitten in der Altstadt

Danach haben wir noch einen ruhigen Park mit schwarz-weiß gefliestem Boden und altem Baumbestand entdeckt – perfekt, um mit dem Buggy einfach mal durchzuschlendern und durchzuatmen.

Park mit schwarz-weiß gefliestem Boden und alten Bäumen in Cádiz

Ruhiger Park mitten in Cádiz

Zum Abschluss sind wir noch am Wasser entlanggeschlendert, vorbei an Anglern, die ihre Ruten weit über die Hafenmauer hinaus ins Wasser hielten.

Angler an der Hafenmauer von Cádiz mit Blick auf den Hafen

Am Wasser entlang, mit Blick auf den Hafen

Und dann stand sie plötzlich vor uns: die riesige Catedral de Cádiz, mit ihren beiden Türmen und der goldenen Kuppel eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Stadt.

Catedral de Cádiz mit Palme im Vordergrund

Die Catedral de Cádiz – eindrucksvoll trotz grauem Himmel

Cádiz war zwar nicht geplant, aber super schön für einen spontanen und kurzen Besuch.

Manchmal sind Planänderungen einfach die besten Entscheidungen – gerade mit Baby muss man flexibel bleiben.

Tag 7: Seetag

Ein wirklich schöner Tag auf See. Wir waren im Babypool und haben endlich mal wieder die Sonne genossen – nach sehr vielen Regentagen war das eine wahre Wohltat. An dem Tag war Halloween, deshalb wurde im Kinderclub einiges für die Kinder gemacht und ein bisschen dekoriert. Für richtiges Mitfeiern war Lolo noch etwas zu klein, aber ein kleines Kürbiskostüm musste natürlich trotzdem sein – und im Bällebad hat er sich sichtlich wohlgefühlt.

Lolo im Kürbiskostüm beim Spielen im Bällebad des Kinderclubs, Halloween an Bord

Halloween im Kinderclub – Lolo im Kürbiskostüm im Bällebad

Tag 8: Arrecife, Lanzarote

Der erste Tag auf den Kanaren – und wirklich toll. Endlich mal wunderschönes Wetter, was bitter nötig war nach der verregneten spanischen Küste. Voller Vorfreude ging's los: Vom Kreuzfahrtterminal ist es nur ein kurzer Weg in die kleine Innenstadt.

Als Erstes sind wir am Jachthafen mit den ganzen Segelbooten vorbeigekommen – bei dem Wetter und den vielen weißen Masten vor blauem Himmel ein richtig schöner Einstieg in den Tag.

Jachthafen von Arrecife mit Segelbooten und Katamaran

Der Jachthafen von Arrecife

Weiter ging's am kleinen, niedlichen Hafen Charco de San Ginés vorbei – ein paar bunte Fischerboote, glasklares Wasser und die weißen Häuser der Altstadt im Hintergrund.

Charco de San Ginés in Arrecife mit kleinen Fischerbooten

Der Charco de San Ginés – der kleine Hafen mitten in der Altstadt

Direkt daneben steht eine Walskelett-Skulptur, die sich über das Wasser spannt – ein wirklich cooles Fotomotiv, an dem wir kurz stehen geblieben sind.

Walskelett-Skulptur über dem Charco de San Ginés in Arrecife

Die Walskelett-Skulptur am Charco de San Ginés

Von dort ging's weiter in die Innenstadt und an der Promenade entlang – überall kleine Läden, Cafés, Eisdielen und Souvenirshops, perfekt zum Durchschlendern, mit Blick auf die Segelboote im Wasser und die weißen Häuser der Stadt.

Promenade von Arrecife mit Blick auf Segelboote im Wasser

Die Promenade von Arrecife

Weiter ging's Richtung Castillo de San Gabriel, der kleinen Festung, die auf einer vorgelagerten Insel direkt vor der Altstadt liegt.

Castillo de San Gabriel in Arrecife mit Blick über das Wasser

Blick auf das Castillo de San Gabriel

Zur Festung gelangt man über die Puente de las Bolas, eine kleine steinerne Brücke mit den namensgebenden kugelförmigen Aufsätzen auf den Torpfeilern – ein schönes Fotomotiv, an dem wir kurz stehen geblieben sind.

Puente de las Bolas, die Brücke zum Castillo de San Gabriel in Arrecife (Gesicht mit Sonne verdeckt)

Die Puente de las Bolas – der Zugang zum Castillo de San Gabriel

Weiter ging's am Strand entlang, mit Blick auf die Sonnenanbeter im Sand – bei dem Wetter ein toller Kontrast zu den Regentagen an der spanischen Küste.

Strandpromenade in Arrecife mit Papa und Buggy

Am Strand von Arrecife entlang

Dann sind wir zu Fuß auf eine kleine, vorgelagerte Insel hinübergelaufen. Dort gibt es auch ein kleines, kostenloses Museum mit maritimem Bezug – das haben wir uns natürlich auch angeschaut. Direkt daneben steht dieser markante Steinturm, ein schönes Fotomotiv mit Blick auf die Stadt.

Infinity-Pool mit Blick aufs Meer in Arrecife

Kurzer Stopp an einer Poolanlage mit Meerblick

Steinturm auf einer kleinen Insel in Arrecife mit Blick auf die Stadt (Gesicht mit Sonne verdeckt)

Der Steinturm auf der kleinen Insel

Zurück auf dem Festland sind wir noch an diesem hübschen Gebäude mit den türkisfarbenen Türen vorbeigekommen – der Biblioteca Pública Católica, direkt auf dem Kirchplatz.

Biblioteca Pública Católica in Arrecife mit türkisen Türen und Palme

Die Biblioteca Pública Católica

Gleich daneben, auf demselben Platz, steht die Iglesia de San Ginés – die Pfarrkirche von Arrecife. Wir konnten kostenlos rein und uns einen Moment Ruhe gönnen – ein schöner Augenblick, um einfach mal dankbar für den Urlaub zu sein.

Iglesia de San Ginés in Arrecife mit Glockenturm und Palmen

Die Iglesia de San Ginés

Am Ende ging's dann zurück zum Schiff – mit einem letzten Blick auf unsere AIDA Cosma im Hafen.

AIDA Cosma im Hafen von Arrecife

Zurück zur AIDA Cosma

Tag 9: Las Palmas, Gran Canaria

Ankunft im Hafen Puerto de la Luz. Auch hier kann man gut zu Fuß gehen – allerdings wollten wir in die Altstadt, und das war uns zu Fuß etwas zu weit. Lolo hätte zwar im Buggy geschlafen, aber wir wollten nicht unbedingt die ganze Strecke laufen, zumindest nicht in beide Richtungen.

Willkommensschild Puerto de la Luz, Las Palmas de Gran Canaria

Ankunft im Hafen Puerto de la Luz

Also kurz geschaut, ob wir einen Bus nehmen können. Die Haltestelle in der Nähe vom Hafen heißt Santa Catalina – dort einfach in die Linie 12 einsteigen, mit Karte oder am besten passend in bar zahlen. Eine Einzelfahrt kostet etwa 1,40 €, die Fahrt dauert rund 15 Minuten und man ist direkt in der Altstadt. Der Bus war ziemlich voll, weil einige andere Kreuzfahrer dieselbe Idee hatten wie wir.

Tipp: Vom Hafen in die Altstadt von Las Palmas fährt die Buslinie 12 ab der Haltestelle Santa Catalina – rund 1,40 € pro Einzelfahrt, ca. 15 Minuten Fahrzeit.

Dort angekommen sind wir erstmal in die Markthalle rein – überall tolles, frisches Obst und Gemüse in den buntesten Farben.

Markthalle in Las Palmas mit frischem Obst und Gemüse

Die Markthalle von Las Palmas

Danach sind wir einfach durch die Stadt geschlendert.

Gasse in der Altstadt von Las Palmas mit bunten Häusern

Durch die Altstadt von Las Palmas

Weiter ging's zum Hauptplatz, der Plaza de Santa Ana, mitten im historischen Viertel Vegueta. Auf der einen Seite wird der Platz vom historischen Rathaus eingerahmt, auf der anderen von der mächtigen Kathedrale.

Plaza de Santa Ana in Las Palmas mit dem historischen Rathaus

Die Plaza de Santa Ana mit dem historischen Rathaus

Die Catedral de Santa Ana ist wirklich beeindruckend – man merkt sofort, dass das der Hauptplatz der Altstadt ist.

Catedral de Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria

Die Catedral de Santa Ana

Am Platz stehen außerdem acht gusseiserne Hundestatuen, die "Perros de Santa Ana" – eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Der Name der Kanaren soll übrigens genau davon kommen: vom lateinischen Wort für Hund, "canis".

Eine der Hundestatuen (Perros de Santa Ana) auf der Plaza de Santa Ana in Las Palmas

Eine der Hundestatuen auf der Plaza de Santa Ana

Von dort sind wir weiter Richtung Casa de Colón geschlendert – dem Haus, in dem Kolumbus 1492 auf dem Weg nach Amerika übernachtet haben soll, während eines seiner Schiffe repariert wurde. Heute ist darin ein kleines Museum untergebracht, das sich mit den Entdeckungsreisen und der Verbindung der Kanaren nach Amerika beschäftigt.

Gasse auf dem Weg zur Casa de Colón in Las Palmas

Auf dem Weg zur Casa de Colón

Und auch sonst gab's in der Altstadt überall schöne kleine Gassen zum Bestaunen.

Bunte Gasse in der Altstadt von Las Palmas

Eine der schönen Gassen in der Altstadt

Nach der Altstadt-Erkundung – nur einen Snack auf die Hand und ein Eis zwischendurch – sind wir dann zu Fuß zurück durch die Stadt zum Kreuzfahrtterminal gelaufen, ca. 1 Stunde 15 Minuten. Dabei kamen wir auch durch die belebte Einkaufsstraße Calle Triana, mit ihrer markanten Ring-Skulptur und den Palmen.

Calle Triana in Las Palmas mit Ring-Skulptur und Palmen

Die Calle Triana auf dem Rückweg

Tipp: Den Fußweg zurück zum Hafen sollte man nur machen, wenn man gut zu Fuß unterwegs ist – die Sonne war richtig heiß. Bei uns hat's gut geklappt, weil Lolo zu der Zeit geschlafen hat. Alternativ kann man auch an der Wasserpromenade entlanglaufen und von dort jederzeit wieder in die Buslinie 12 zurück zum Hafen einsteigen.

Tag 10: Seetag

Letzter Seetag vor Madeira – nochmal richtig entspannen, bevor's mit Funchal weitergeht. An dem Tag gab's eine schöne AIDA-Clubbies-Parade für die Kinder. Lolo war am Staunen und fand es super.

AIDA Clubbies Parade mit Kostümen an Bord der AIDA Cosma

Die AIDA-Clubbies-Parade – Lolo war begeistert

Tag 11: Funchal, Madeira

Unser absolutes Highlight-Stopp: Funchal. Ankunft im Hafen – von dort kann man super in die Innenstadt laufen, etwa 10–15 Minuten zu Fuß am Wasser entlang.

AIDA Cosma im Hafen von Funchal, Madeira

Ankunft im Hafen von Funchal

Dann kommt man direkt zur Cristiano-Ronaldo-Statue – die darf natürlich bestaunt werden. Direkt daneben gibt es außerdem ein kleines, kostenloses Museum, in dem man Ronaldos Lebenslauf nachlesen und ihn bewundern kann.

Cristiano-Ronaldo-Statue im Hafen von Funchal, Madeira

Die Cristiano-Ronaldo-Statue im Hafen

Als Erstes sind wir direkt zur Seilbahn gelaufen – gute Idee, denn gefühlt ist das ganze Schiff zuerst genau dorthin gelaufen. Wir hatten die Tickets vorher online gekauft. Eine einfache Fahrt mit der Teleférico do Funchal von Funchal hoch nach Monte kostet für Erwachsene 16,00 €, Kinder von 7–14 Jahren zahlen 8,00 €, Kinder bis 6 Jahre fahren kostenlos mit. Die Fahrzeit beträgt ca. 15 Minuten. Die Seilbahn ist täglich von 9:30 bis 17:45 Uhr geöffnet.

Tipp: Tickets für die Seilbahn unbedingt vorab online buchen – die Schlangen vor Ort waren trotz Ticket richtig lang. Mit Buggy wurden wir netterweise vorgelassen, und der Buggy konnte auch problemlos mit in die Gondel.
Nina, Papa und Lolo in der Seilbahngondel mit Blick über Funchal (Gesichter mit Sonne verdeckt)

Wir drei in der Gondel, mit Blick über Funchal

Eine tolle Fahrt nach oben mit wunderbarer Aussicht! Oben angekommen sind wir erstmal rumspaziert – mit Buggy war das nicht ganz einfach, es gibt oben wirklich viele Stufen.

Aussicht von der Bergstation der Seilbahn über die Küste von Funchal

Der Blick von oben – die Bergstation der Seilbahn im Vordergrund

Gleich bei der Ankunft kommt man am Eingang zum Monte Palace Tropical Garden vorbei, den wir uns aber gespart haben (Eintritt liegt bei ca. 18 € pro Person). Nicht zu verwechseln damit ist der eigentliche Jardim Botânico da Madeira etwas weiter weg, der separat kostet: ca. 10 € für Erwachsene, 3 € für Kinder von 6–12 Jahren, unter 6 Jahren kostenlos. Auch den haben wir uns diesmal nicht angeschaut.

Eingangsschild Monte Palace Tropical Garden in Funchal, Madeira

Der Eingang zum Monte Palace Tropical Garden

Wir sind erstmal zu den Korbschlitten rüber, da ging's gerade damit los – und die Schlange war immens lang, weil die meisten Leute genau das machen, wenn sie schon oben sind.

Warteschlange für die Korbschlitten (Carros de Cesto) in Monte, Funchal

Die lange Warteschlange für die Korbschlitten

Die berühmten Korbschlitten (Carros de Cesto) haben wir uns eine Weile angeschaut – das war schon cool mit anzusehen – sie selbst zu fahren war uns mit Baby aber zu riskant, das heben wir uns für später auf. Zur Einordnung: Eine Fahrt kostet um die 27,50 € für eine Person bzw. ca. 30–35 € für zwei, dauert etwa 10 Minuten und startet in Monte.

Mit den ganzen Stufen sind wir nicht bis ganz hoch zur Igreja de Nossa Senhora do Monte gelaufen und haben die Kirche stattdessen von unten bestaunt.

Treppe zur Igreja de Nossa Senhora do Monte in Funchal, Madeira

Die Treppe zur Igreja de Nossa Senhora do Monte

Und natürlich haben wir einfach nochmal den Ausblick von oben genossen.

Ausblick über Funchal durch die Bäume von Monte aus

Nochmal der Ausblick von oben, gerahmt von den Bäumen

Runter ging's dann mit dem Bus den abenteuerlichen Weg nach unten – für ca. 2 € pro Person, ordentlich gespart im Vergleich zur Seilbahn, wenn man nur eine Strecke fährt.

Nina, Papa und Lolo im Bus auf der Talfahrt von Monte nach Funchal (Gesichter mit Sonne verdeckt)

Im Bus auf der abenteuerlichen Talfahrt

Wir sind direkt bei der wunderschönen Markthalle (Mercado dos Lavradores) ausgestiegen – überall frisches, buntes Obst und Gemüse.

Bunte Obst- und Gemüsestände in der Markthalle Mercado dos Lavradores in Funchal

Die Markthalle Mercado dos Lavradores

Tipp: Unbedingt auch in der Markthalle nach oben gehen – von dort hat man eine tolle Aussicht über den ganzen Innenhof. Und unbedingt einen frisch gepressten Saft trinken – so köstlich.
Blick von oben auf den Innenhof der Markthalle in Funchal

Der Blick von oben in die Markthalle

Dann sind wir weiter durch die Altstadt geschlendert, unter anderem an einer kleinen Kapelle vorbei – vermutlich die Capela do Corpo Santo mitten in der Zona Velha, umgeben von Cafés und Restaurants.

Kleine Kapelle in der Altstadt (Zona Velha) von Funchal

Eine kleine Kapelle mitten in der Altstadt

Danach ging's weiter zur kleinen gelben Festung direkt am Meer, der Fortaleza de São Tiago, am Rande der Altstadt. Sie wurde im 17. Jahrhundert zum Schutz vor Piraten erbaut. Der Innenhof lässt sich kostenlos besichtigen und bietet einen schönen Blick aufs Meer – wir sind abwechselnd die Treppen hoch, einer ist immer bei Lolo unten geblieben, und haben die Aussicht genossen.

Blick auf die Küste von Funchal, Madeira

Der Blick auf die Küste von Funchal

Fortaleza de São Tiago in Funchal, Madeira

Die Fortaleza de São Tiago

Und dann natürlich: Pastéis de Nata. Die gibt's hier an jeder Ecke, und man sollte sie unbedingt probieren – manchmal noch leicht warm, einfach nur köstlich. Wir waren gerade in der Haupteinkaufsstraße unterwegs und konnten da natürlich nicht vorbeigehen – das Café heißt NATA 7. Ein einzelnes Pastel de Nata kostet dort genau 1 €, und besonders beliebt ist das Kombo-Angebot: ein Pastel de Nata plus ein Espresso (Bica) für nur 1,50 €.

Frisches Pastel de Nata vom Café NATA 7 in Funchal

Frisch vom Café NATA 7

Auf dem Rückweg zum Schiff sind wir noch am bunten Madeira-Schriftzug vorbeigekommen – ein farbenfrohes Kunstwerk, perfekt für ein Foto.

Bunter Madeira-Schriftzug als Kunstwerk in Funchal (Gesichter mit Sonne verdeckt)

Der bunte Madeira-Schriftzug

Der Fußweg von der Haupteinkaufsstraße (Rua Dr. Fernão de Ornelas) zurück zum Kreuzfahrtterminal dauert etwa 20 bis 25 Minuten – die Strecke ist rund 1,8 Kilometer lang, aber gut zu laufen.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende. Madeira, wir kommen wieder! ❤️

Tag 12: Seetag

Unser letzter Tag auf dieser Kreuzfahrt – ein Seetag, der nochmal voll genossen wurde.

Blick vom Balkon aufs Meer, Füße hochgelegt mit Handtuch

Füße hoch, Sonne genießen – endlich mal kein Regen

Der letzte Seetag der Kreuzfahrt – morgen früh legen wir schon in Santa Cruz de Tenerife an, wo für uns die Ausschiffung ansteht.

Tag 13: Santa Cruz de Tenerife – Ausschiffung

Letzter Kreuzfahrtstopp war Santa Cruz de Tenerife – und hier endete auch unsere Zeit an Bord der AIDA Cosma. Denn danach sind wir noch eine ganze Woche auf der Insel geblieben!

Weiter geht's: Wie unsere 6 Tage auf Teneriffa nach der Ausschiffung liefen – mit Loro Parque, Alltag und Rückflug – erzähle ich euch in Teil 2: Aufenthalt Teneriffa →

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