✈️ Anreise, Mietwagen & erster Abend
Nach unserer 12-tägigen Rundreise durch Albanien können wir direkt eines sagen: Nur mit Handgepäck zu reisen war die beste Entscheidung der ganzen Reise. Jeder von uns hatte lediglich einen normalen Rucksack – selbst Lolo hatte seinen eigenen Rucksack. Dadurch mussten wir weder in Hamburg noch in Tirana auf Gepäck warten, konnten direkt los und haben nebenbei noch Geld gespart. Den Buggy durften wir bis zum Gate nutzen und dann kostenlos aufgeben.
Lolo kurz vor dem Einsteigen in den Flieger
Unser Flug mit Wizz Air dauerte rund zweieinhalb Stunden. In Tirana empfingen uns direkt 38–40 Grad – besonders in der ersten Woche war die Hitze eine echte Ansage.
Für unseren Roadtrip brauchten wir natürlich einen Mietwagen – ein ganz normales Auto reichte für unsere Route völlig aus, einen SUV hätten wir nicht gebraucht. Bei der Abholung haben wir allerdings einen Fehler gemacht, der uns am Ende ordentlich Geld gekostet hat (dazu mehr im Guide – so ein Ärger lässt sich mit der richtigen Vorbereitung komplett vermeiden).
Unser Mietwagen
Der Verkehr rund um den Flughafen war unglaublich voll, und auch der Fahrstil in Albanien ist deutlich spontaner als in Deutschland. Nach kurzer Eingewöhnung hatte Papa sich aber erstaunlich schnell daran angepasst.
Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in einer wirklich herzlich geführten Unterkunft in Tirana – als uns das Toilettenpapier ausging, stand wenige Minuten später schon eine ganze Tüte vor unserer Tür.
Ausblick von der Unterkunft in Tirana
Da wir erst gegen 20 Uhr ankamen, ließen wir den Abend entspannt bei einer richtig leckeren Pizza direkt um die Ecke ausklingen – und fielen früh ins Bett.
🏙️ Tirana im Detail
Am nächsten Tag hatten wir einen vollen Tag in Tirana und wollten die Highlights zu Fuß erkunden. Gestartet sind wir am Hauptplatz (Skanderbeg-Platz) beim großen Tirana-Schild, mit einem Eis von einer Eisdiele in der Nähe – probiert, für super befunden, und ab dem Moment war klar: Das ist unser Lieblingseis der ganzen Stadt.
Tirana-Schild auf dem Hauptplatz (Skanderbeg-Platz)
Von dort ging es zu Fuß weiter zum Bunk'Art 1 Museum – bei der Hitze eine echte Herausforderung, mit eineinhalb Stunden Fußweg und mehreren Trinkpausen. An einer Stelle ist der Kreislauf sogar einmal weggeklappt, und wir mussten eine längere Pause einlegen. Ein Sandwich und ein frisch gepresster O-Saft für zusammen keine 4 Euro haben uns aber schnell wieder auf die Beine gebracht – die Preise in Albanien sind einfach unschlagbar.
Snackpause unterwegs
Bunk'Art 1 selbst ist ein ehemaliger Atombunker, der heute die Geschichte Albaniens zeigt – wirklich sehenswert, aber ziemlich dunkel und bedrückend. Für Lolo war das gar nichts, weshalb wir am Ende eher schnell durchgeflitzt sind.
Der Eingang zu Bunk'Art 1
Der Tunnel am Eingang zum Bunker
Danach ging's weiter zur Seilbahn hinauf auf den Berg über Tirana – die Fahrt dauert eine Weile und ist wunderschön: Man schwebt über Wälder und einen See hinweg und hat einen tollen Blick über die ganze Stadt.
Mit der Seilbahn hinauf
Oben gibt's ein Hotel, ein Restaurant, Minigolf und einen kleinen Brunnen, an dem Lolo ausgiebig mit den Händen geplanscht hat – eine richtig schöne Auszeit.
Planschen am Brunnen
Ausblick über Tirana vom Dajti-Berg
Für den Rückweg haben wir uns spontan von Einheimischen helfen lassen und den öffentlichen Bus zurück zum Hauptplatz genommen – unkompliziert, günstig und ein kleines Abenteuer für sich. Auf dem Rückweg sind wir noch an unserer zweitliebsten Eisdiele der Stadt vorbeigekommen – da musste es natürlich noch eine Kugel sein, bevor wir müde, aber glücklich in unsere Unterkunft zurückgekehrt sind.
Eis-Nachschlag auf dem Rückweg
💬 Kommentare
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